Samstag, 27. Dezember 2008
Reise-Update #2
Am 1. Weihnachtsfeiertag sind wir Richtung Sueden aufgebrochen. Nach ungefaehr 2 Tagen und vielen Stops in ein paar State Parks oder Staedten wie Santa Barbara oder Malibu sind wir bei Couchsurfern in LA angekommen. Heute haben wir so ziemlich alles abgedeckt, was man hier sehen sollte inklusive eines ziemlich fetten Sonnenuntergangs am Strand. Morgen frueh um 5 gehts dann wieder fuer 5 Stunden ins Auto. Wir wollen uns die naechsten 2 Tage Death Valley anschauen bevor wir puenktlich einen Tag vor Silvester in Las Vegas eintrudeln.
Naechstes Update folgt, sobald ich die moeglichkeit dazu hab. Euch allen einen guten Start ins neue Jahr!
Eddy
Freitag, 19. Dezember 2008
Reise-Update #1
Seit dem 18. Dezember sind wir also in San Francisco und bleiben hier auch bis nach Weihnachten. Wir werden von hier auch Trips in die Umgebung unternehmen.
Leider ist gleich am zweiten Tag mein Notebook gestorben und jetzt hab ich so gut wie nie Internet. Deshalb weiß ich nicht wann ich mich das nächste Mal melden kann. Ausfürliche Berichte gibt es sowieso erst, wenn der Trip zu Ende ist. Wünsch euch allen ein paar schöne Festtage! Besondere Grüße gehen am meine Cousine Nastja, die in diesen Tagen heiratet. Tut mir leid, dass ich nicht dabei sein kann und ich freu mich deswegen besonders die vielen Bilder zu sehen.
Eddy
Sonntag, 7. Dezember 2008
Weihnachtsfeier/Chi-Town Chinatown/Christkindlmarket
das wird vorraussichtlich der letzte Post in diesem Jahr, denn schon am Samstag geht es fuer mich an die Westkueste.
Diesen Freitag hatten wir im Betrieb eine ziemlich coole Weihnachtsfeier. Um halb 12 Uhr durften wir unseren Arbeitsplatz verlassen und haben uns mit allen Mitarbeitern auf den Weg zu einem Restaurant gemacht. Nach über 3 Stunden feuchtfroehlichem Feiern, Essen und Geschenke verteilen und einer 'Open-Bar' waren die Kollegen so locker drauf, wie ich sie noch nicht gesehen habe.
An diesem Wochenende hat sich Jessica (Freundin, die von amerikanischer Seite am Austauschprogramm teilnimmt) die Zeit genommen uns in Wheeling zu besuchen. Samstag morgen gings fuer uns frueh raus, denn wir wollten moeglichst viel von Chicago mitnehmen. Wir waren frueh morgens in Chinatown, sind gegen Mittag in den Norden gefahren, um eine Freundin aus Indianapolis zu treffen und als es dunkel wurde wieder runter nach Downtown, um auf den Christkindlmarket zu gehen. Es ist der groesste Weihnachtsmarkt der USA und ist dem in Nuernberg nachempfunden. Ca. 70 % aller Verkaeufer sollen deutsch sprechen koennen.
Die grobe Planung fuer die Westkueste sieht zur Zeit so aus: Hannes und ich landen am 13. Dezember in Seattle und starten von dort mit einem Mietwagen unsere grosse Tour. Ueber Vancouver, Portland, San Francisco, Los Angeles, Long Beach, Las Vegas, Phoenix und diverse Nationalparks irgendwo dazwischen kommen wir am 4. Januar in San Diego an. Dort wollen wir noch kurz ueber die Grenze nach Mexiko, um auch mal Tijuana gesehen zu haben. Am 6. Januar geht unser naechster Flug nach Minneapolis, wo wir eine Freundin besuchen, die wir dieses Jahr auf unserer Polentour in Krakau kennengelernt haben. Sie studiert in New York, ist aber ueber Weihnachten und Silvester zu Hause bei ihrer Familie. Irgenwann im Fruehling werden wir sie auch in New York besuchen. Nach ein paar Tagen in Minneapolis muessen wir noch schauen wie wir wieder nach Purdue kommen. Angepeilt ist der 9./10. Januar, weil schom am 12. der Unterricht beginnt und ich bis dahin noch meine WG Kollegen kennen lernen will.
Damit sind wir auch schon beim naechsten Thema: Meine Wohnung in Purdue. Ich hab mich dafuer entschieden nicht mit Deutschen zusammen zu ziehen, weil ich so gezwungen bin immer englisch zu reden. Ausserdem ist es auch ein riesen Unterschied, ob man mit Deutschen oder mit Amis auf englisch redet . Bisher weiss ich nur, dass das Zimmer moebeliert ist, ich 2 Kollegen hab, die 21 und 22 sind, und dass noch ein vierter hinzukommt (sorry fuer den Satzbau). Die Location koennte kaum besser sein. Bis zum Maschinenbaugebaeude, wo ich die meisten meiner Kurse habe, sind es gerade mal 1-2 Minuten. Das ist hier ein riesen Vorteil wenn man kein Auto hat, weil das Wetter im Winter etwas rauer ist als in Deutschland. Zu den Bars muss ich ca. 5 Minuten laufen und zum sagenumwobenen Cactus am Donnerstag sind es ungefaehr 10.
Damit verabschiede ich mich auch schon fuer den kommenden Monat. Wenn ich an der Westkueste irgendwo die Moeglichkeit und die Zeit habe, werd ich hier vielleicht kleine Eintraege oder Bilder posten, um euch auf dem laufenden zu halten. Wuensch euch ein schoenes Weihnachtsfest und feiert ordentlich ins neue Jahr rein!
Eddy
Sonntag, 30. November 2008
Toronto/ Niagarafälle – Trip der Superlativen
>>>Toronto ist die größte Stadt Kanadas.
>>>Unser Hostel wurde letztes Jahr zum besten in Nordamerika gewählt.
>>>Wir waren in einem der größten Clubs Nordamerikas.
>>>Der CN Tower war mit 553 Metern das höchste freistehende Gebäude der Welt, bis er letztes Jahr vom im Bau befindlichen Burj Dubai überragt wurde.
>>>Die Yonge Street, die in Toronto beginnt, wird im Guinness-Buch der Rekorde als längste Straße der Welt gewertet.
>>>Die Niagarafälle liegen mit einem jährlicher Durchfluss von ca. 6000 m³/s weltweit auf Platz 3.
Das waren also schon die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Urlaub. Dank Thanksgiving mussten wir am Donnerstag und Freitag nicht auf der Arbeit antreten und so haben sich Christoph (Iowa), Basti (Wisconsin), Andy und ich (Indiana) und G (Ohio) mit Christophs 250 PS Firmenauto auf den Weg in den Norden begeben. Von Mittwoch auf Donnerstag haben wir beim G in Sidney, Ohio geschlafen. Am nächsten Tag gings früh raus, sodass wir schon am frühen Nachmittag in Toronto sein konnten. Dort sind wir in 2 Tagen die halbe Stadt abgelaufen and haben die interessantesten Sehenswürdigkeiten und Clubs mitgenommen. Unser Hostel war ziemlich klasse: Es gab jeden Tag irgendwelche Touren für die Besucher (wobei wir da nicht mitgemacht haben, sondern uns alleine auf die Stadt gestürzt haben) und abends wurden die besten Clubs ausgesucht um gemeinsam zu feiern. Von der Location kann man sich das üngefähr so vorstellen, dass wir bei egal was für Temperaturen zu Fuß hin und zurück laufen konnten – also nicht wirklich weiter wie vom Parkplatz zum Eingang einer Disco in Deutschland.
Samstag Mittag haben wir ausgecheckt und sind zu den Niagarafällen. Ich muss zugeben, dass ich mich da nicht wirklich viel informiert hab und mir das alles etwas anders vorgestellt hab. Es ist nicht so, dass man da irgendwo durch den Wald fährt und dann sind da plötzlich die Wasserfälle. Diese liegen nämlich direkt an 2 Städten (Niagara Falls, New York und Niagara Falls, Ontario). Zudem hätte ich nie gedacht, dass man als Tourist so Nah dran kann – mit einem guten Satz könnte man da ohne Probleme reinspringen.
Nach einem kurzen Besuch im Casino und ein paar Fotos bei Nacht ging es den ganzen weiten Weg wieder zurück. Es hat sich auch definitiv gelohnt bis zum Abend zu warten, weil die Wasserfälle bei Dunkelheit in vielenunterschiedlichen Farben angestrahlt werden! Hier wie immer die Karte unserer Tour.
...und somit sind es nur noch 10 Arbeitstage, bis mein Praktikum fertig ist. D.h. es bleibt nur noch ein volles Wochenende für Chicago. Die Zeit vergeht jetzt einfach viel zu schnell!
Wünsche euch einen frohen 1. Advent,
Eddy
Donnerstag, 20. November 2008
Braungebrannt zurück aus dem Paradies.
Aber nun zum eigentlichen: Ich war für 5 Tage in Florida...und es war der absolute Hammer!
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind wir (Hannes, Andy und ich) in Orlando gelandet, haben uns für 5 Tage ein nettes Auto gemietet und sind bis Montag kreuz und quer durch Florida geheizt. Unsere Stationen im Überblick: Orlando, Cocoa Beach, Cape Canaveral, West Palm Beach, Bahai Honda State Park, Key West, Miami Beach, St Petersburg (Karte)
Besondere Highlights der Tour:
1)Space Shuttle Start: Der absolute Wahnsinn, wie der Himmel geleuchtet hat!
2)Bahai Honda State Park mit dem schönsten Strand, den ich in meinem Leben gesehen habe!
3)Key West, die wahrscheinlich schönste kleine Stadt .
4)Miami Beach: Wenn man Geld hat, ist das sicher einer der besten Plätze, um sein Leben zu genießen.
5)Die Strände: Wir waren in diesen 5 Tagen an 2 Atlantik- und 2 Golfstränden.
Schaut euch einfach die Bilder an, um einen kleinen Eindruck von dem Trip zu bekommen..ich kann sowieso nicht mit Worten beschreiben wie geil das wirklich war.
Viele Grüße aus dem kalten Chicago,
Eddy
Montag, 10. November 2008
Sorry
Hab gerade nicht viel Zeit, da am Mittwoch schon unser Flug nach Florida geht. Dort sind es zum Glück 30 Grad mehr als hier. Mit Winterjacke ins Flugzeug, mit Badehosen wieder raus. Das wird sicher der Hammer!
Wünsch euch ne schöne Woche,
eddy
Montag, 27. Oktober 2008
Report
Mag vielleicht etwas zu früh sein, aber das ist, was mir im ersten monat aufgefallen ist:
Infrastruktur:
Wenn man hier einkaufen oder überhaupt irgendwas unternehmen will braucht man definitiv ein Auto. Die Orte hier sind sehr weitläufig mit großen Rasen- und Asphaltflächen, Fahrradwege hören teilweise mittendrin auf und das Nahverkehrsnetz ist mit dem deutschen nicht zu vergleichen bzw. außerhalb vom Großraum Chicago kaum vorhanden. Deswegen fallen wir mit unseren Fahrrädern schon ordentlich auf. Es gab schon genug Leute, die uns auf der Straße zugejubelt haben.
Straßen:
...sind viel breiter als zu Hause aber dafür nicht immer in bestem Zustand. Ampeln hängen hinter der Kreuzung und man darf meistens bei rot rechts abbiegen. Was total bescheuert ist, sind die vielen Stopp-Schilder...und da hält wirklich jeder, auch wenn im Umkreis von 20 Meilen kein anderes Auto auf den Straßen ist.
Ob man rechts oder links überholt ist Wurst.
Autos:
Hier gilt das gleiche, wie für die Straßen: Mächtig groß und teilweise kurz vorm Auflösen. Jedes zweite Auto hört sich an als hätte es 2 Schiffsmotoren. Das krasseste Auto hab ich vor 2 oder 3 Wochen in Chicago gesehen (→ Bilder werden irgendwann nachgereicht).
Wegen dem schlechten Zustand der Straßen sind die Autos ziemlich weich gefedert. Mit einem Auto aus Deutschland hätte man hier auf den meisten Straßen nicht so viel Spaß. Und natürlich muss man sehr lange suchen, wenn man keinen Automatik fahren will.
Steuern:
Die Preise, die man im Laden sieht stimmen nicht ganz, denn an der Kasse kommt noch die Mehrwertsteuer drauf. Das ist ziemlich nervig, weil man das selbst ab und zu vergisst und weil es nicht einheitlich geregelt ist. Manche wenige Läden schreiben nämlich auch den Endpreis hin.
Lebensmittel:
Das schwierigste am Anfang, war es sich hier an den Geschmack der Milch zu gewöhnen. Das ist mittlerweile kein Problem mehr (eine Gallone reicht uns für ca. 2 Tage).
Fleisch und Fast Food sind viel billiger als in Deutschland. Dafür hat Hackfleisch hier ungefähr 50% Fett. Ich hab aber auch noch nie so viele so dicke Menschen gesehen. Preislich lohnt sich kochen nicht wirklich. Da sind 2-3 Dbl.-Cheeseburger vom Mäcces oft günstiger.
Letzte Woche haben wir nicht weit von unserer Wohnung einen Aldi gefunden. Das sieht da genau so aus wie in Deutschland und es gibt sogar Christstollen. Ein richtiger Glücksgriff war der Speck dort. Ist zwar nicht zu vergleichen mit dem, den es zu Hause oder bei der Oma gibt, aber es ist immerhin ein Anfang.
Getränke:
Wasser gibt es überall um sonst, also auch in Restaurants. Das ist dann halt Leitungswasser und schmeckt etwas nach Chlor. Zudem gibt es überall draußen und in den Gebäuden Trinkbrunnen, die man vielleicht in einigen amerikanischen Filmen oder Serien gesehen hat – sehr praktisch. In der Regel hat man aber auch überall Free-Refill. Bei den Auffüllautomaten hat man eine etwas größere Auswahl als in Deutschland. Die Hälfte davon besteht aber zu 99,9 % aus Zucker.
Alkohol:
...ist hier ein ganz heikles Thema. Unser Walmart hat noch nicht mal eine Lizenz Bier zu verkaufen. Alles was über 5% hat, muss sowieso in Liquor-Stores verkauft werden. Da sind aber die Regelungen von Staat zu Staat unterschiedlich. In West Lafayette haben sie im Walmart auch Hochprozentiges verkauft. Außerhalb von Privatgrundstücken ist Alkohol trinken verboten. Wenn man in der Öffentlichkeit mit einer Dose Bier erwischt wird, wird man ordentlich zur Kasse gebeten: '600$ bitte'.
Es scheint aber halb legal zu sein, wenn man den Alk in eine braunen Papiertüte einwickelt. Im Auto darf keiner trinken und es dürfen auch keine angebrochenen Flaschen im Innenraum rumfliegen.
Bars/Clubs:
Bars in den Staaten sind - nachdem was ich bisher gesehen habe - nicht ganz wie die Bars in Deutschland. Hier wird oft sehr laute Musik gespielt und oft ist auch eine Tanzfläche vorhanden. Stimmung ist oft gigantisch. Amis fangen auch früher an zu feiern, da die meisten Bars oder Clubs schon um 3 Uhr schließen. Dann kennt man entweder jemanden, der eine Hausparty schmeißt oder geht eben heim.
Leute:
...sind viel offener als in Deutschland. Man kommt sehr viel schneller ins Gespräch und lernt so viele neue Leute kennen. Was mir auch besonders gut gefällt ist, dass es hier das deutsche 'Sie' nicht gibt. Alle sind miteinander per du und sprechen sich nur mit den Vornamen an. Bis wir morgens anfangen zu arbeiten, gibt es auch immer erst ein wenig Smalltalk mit den Kollegen.
Alles hat natürlich seine Vor- und Nachteile. So ist das auch in diesem Fall: Viele kennen viele, sind aber nicht wirklich befreundet. Wie oft hab ich schon diesen Dialog eins zu eins miterlebt: 'Hi, wie gehts dir?'-'Hi, gut und dir?'-'Auch gut'-'Tschüss'-'Tschüss'.
Unglaublich ist auch wie freundlich viele sind. Wenn Leute zum Beispiel sehen, dass man Fotos schießt, kann man fast davon ausgehen, dass einem angeboten wird sich mit der kompletten Gruppe fotografieren zu lassen.
Was manchmal etwas seltsam ist, ist wie manche sich anziehen. Da kommt es schon mal vor, dass man mit Schlafanzug einkaufen oder mit Flipflops tanzen geht.
Ich kann nur sagen, dass ich unglaublich froh bin hier zu sein und es ziemlich genieße diese Erfahrung zu machen. Kanns mir auch durchaus vorstellen hier später mal für 2-3 Jährchen zu arbeiten.
Wenn man für immer hier bleiben will, muss man aber entweder gesund oder reich sein.
Sonst gibt es eigentlich nicht so viel zu berichten. Wir waren dieses Wochenende mächtig einkaufen, Andy hat sich das Ohr stechen lassen, mit etwas Glück hab ich morgen eine Zusage für ein Zimmer an der Uni und die Pläne für die Westküstentour werden immer konkreter. Fest steht, dass Johannes und ich 4 Wochen komplett im Westen bleiben und von Kanada bis Mexiko alles unsicher machen.
Bilder gibt es dieses Mal leider keine. Die paar Bilder, die wir geschossen haben, werde ich nächste Woche hochladen. Dafür werden es wahrscheinlich recht viele, da Bastian aus dem Norden runter kommt, um seinen Geburtstag zu feiern, eine große Museumstour ansteht und Halloween hier wie ein Nationalfeiertag ist.
Das wärs dann mal von meiner Seite. Jetzt dürft ihr berichten was in Deutschland so abgeht.
Eddy
Dienstag, 21. Oktober 2008
1 Monat ist vorbei
Servus Leute,
den versprochenen Bericht über die Staaten gibt es leider erst nächste Woche – bin irgendwie net so ganz dazu gekommen da was zu schreiben. Außerdem kann ich glaub ich auch so ein wenig was über die letzte Woche berichten.
Erstmal zur Arbeit:
Letzten Mittwoch gab es bei uns ein Oktoberfest. War ziemlich seltsam, da sie einfach ein langes Buffet mit Essen und Trinken für alle Mitarbeiter aufgebaut haben und etwas deutsche Musik gespielt haben. Zu essen gabs aber Hot Dogs und Hamburger...das einzig deutsche war Sauerkraut. Naja, auf jeden Fall sind wir dann mit einer Mitarbeiterin ins Gespräch gekommen, die vor einigen Jahren für 2 Jahre in Deutschland gelebt hat. Diese hat uns auch gleich auf ihre Halloween-Party eingeladen.
Am Freitag hatten wir während der Mittagspause unser Wettessen. Alle 9 Kontrahenten saßen an einem Tisch. Außenrum standen so ziemlich alle aus dem Büro, haben Wasser herbei gebracht und Fotos gemacht. Mehr dazu findet ihr im aktuellsten Bilderalbum.
Wie ihr auf den Fotos sicher schon gesehen habt, haben wir keine 30 Grad mehr. Ohne Winterjacke geht jetzt nix mehr. Immer wieder wird uns gesagt, dass es noch unvorstellbar kalt werden wird und wir mit unseren Rädern nicht mehr weit kommen. Wir werdens trotzdem versuchen und im Notfall haben uns auch schon Kollegen angeboten uns zu fahren. Wir haben ja jetzt auch schon ein Monat ohne Auto geschafft, also müssen die nächsten 2 auch irgendwie gehen. Schon ziemlich erschreckend, dass 1/3 des Praktikums schon gelaufen ist. Insgesamt bleiben uns nicht mehr sehr viele Wochenenden. Ich hoffe, dass wir es in der Zeit schaffen Chicago halbwegs auszureizen. Da gibt es einfach viel zu viel, was man unternehmen oder sich anschauen könnte. Zur Zeit sind wir am schauen, welche Hostels sich am besten anbieten, um in Chicago auch bei Nacht auf den Putz zu hauen.
Ich wurde schon von mehreren aus der Heimat gefragt, wie intensiv ich hier den Wahlkampf mitbekomme. Deshalb hier mal ein kleiner Einblick: Im TV gibts wie bei uns auch ein wenig Werbung. In den Nachrichten wird auch ordentlich berichtet.. Auf den Straßen sieht es aber ganz anders aus. Da wird für den Haßlocher Flohmarkt wesentlich mehr Werbung gemacht als das was man hier sieht. Die einzigen Schilder zur Wahl sieht man auf Privatgrundstücken, wo jeder seine politische Ausrichtung präsentiert.
Ich habe mir das natürlich auch anders vorgestellt, aber dann wurden wir aufgeklärt. Im Staat Illinois ist die Wahl so ziemlich entschieden. Obama ist hier ganz klar der Favorit. So investiert keine der beiden Parteien auch nur einen Cent in Werbung, da es hier nur verschwendete Anstrengungen wären. Wenn man den Wahlkampf wirklich erleben will, muss man in die so genannten Swing States schauen. Da wird um jeden einzelnen Stimmberechtigten gekämpft.
Nun noch etwas witziges zum Schluß:
Als Stefan (Kumpel vom Andy aus Memphis) letztes Wochenende bei uns war, hat er erzählt, dass er mit seinem deutschen Kollegen zu Hause nur englisch redet. Da haben wir uns das mal durch den Kopf gehen lassen. Im Grunde ist das so, dass wir auf der Arbeit und in der Wohnung die ganze Zeit deutsch reden. D.h. unser Englisch wird kein Stück besser, auch wenn wir natürlich immer mehr und besser verstehen. Also haben wir seit dieser Woche ausgemacht, dass wir zu Hause und auf der Arbeit englisch reden solange keine Amis in der Nähe sind. Könnt euch sicher vorstellen, wie komisch das am Anfang war...und vor allem ruhig :D
Um das ganze einzuhalten, haben wir uns Strafen ausgedacht: Für jeden deutschen Satz kommt ein halber Dollar in die WG-Kasse und man muss auf studivz eine Person gruscheln. Zu Beginn mussten es Männer sein, aber nachdem mir gleich der erste geantwortet hat, haben wir die Regel etwas gelockert.
Jetzt muss man immer aufpassen, wenn deutsche Musik läuft. Kurz nicht aufgepasst, zum Mitsingen verleitet und schon sind Kasse und Postfach wieder etwas voller.
Bis nächste Woche,
Cheeseburger-Eddy
Dienstag, 14. Oktober 2008
Nach 4 Wochen USA
Unter der Woche gibt’s es eigentlich nicht viel zu berichten. Nach der Arbeit geht’s öfters mal in Fitnesscenter oder zum Einkaufen. Wir kochen so gut wie jeden zweiten Abend und telefonieren oft mit den anderen Kollegen in den Staaten, um die Wochenenden zu planen oder um einfach die Erlebnisse auszutauschen.. Insgesamt bekommt man trotzdem viel zu wenig Schlaf :)
Letzte Woche Freitag gabs auf der Arbeit ein Highlight: Kurz bevor der Arbeitstag zu Ende war, sind unsere 4 Ingenieure irgendwie auf das Thema 'Wie viel Milch kann man auf einmal trinken?' gekommen. Der Inder hat stark und fest behauptet, dass er eine Gallone (3,8 Liter) in einer Stunde schafft. Daraus entstand dann natürlich eine Wette mit insgesamt 700 $ Einsatz. Unser Chef ist sofort einkaufen gefahren während sich die anderen Youtube-Videos angeschaut haben, um die Folgen besser abschätzen zu können. Halbe Stunde später ging die Wette dann auf der Terrasse los. Man muss dazu sagen, dass der Inder verheiratet ist und mindestens ein Kind hat. Wir konnten einfach nicht mehr aufhöhren zu lachen als er gegen dieses riesen Ding gekämpft hat. Er hat so ziemlich die Hälfte geschafft, bis es genau so geendet ist, wie auf den meisten Videos im Internet. 10$ Trosrpreis gabs dann doch.... So kann man auch ein paar Überstunden ansammeln.
Für kommenden Freitag ist Wettessen mit Slidern vom White Castle geplant. Wenn es unsere Pläne fürs Wochenende erlauben sind wir auch am Start.
Dieses Wochenende war unsere Wohnung komplett ausgebucht. Am Samstag haben ganze 6 Leute hier gepennt. Wir haben super viel erlebt, sehr viel Party gemacht und das gute Wetter in Chicago genossen. So warm wird es dieses Jahr wahrscheinlich nicht wieder werden. Schaut dafür am besten die Bilder mit den Bildunterschriften an.
Nächstes Wochenende ist noch nicht komplett gefixt. Wir haben die Möglichkeit irgendwo nördlich von Indianapolis mit ein paar Arbeitskollegen von Aurelia und ehemaligen GEARE-Teilnehmern Campen zu gehen. Das Problem ist es da hinzukommen. Wir haben kein Auto und wollen den anderen aber auch keine zu großen Umstände machen.
Wenn das mit dem Campen nicht klappt fahren wir wahrscheinlich am Samstag zu einer Outlet Mall (gigantisches Einkaufzentrum), um da mal ein paar Klamotten einzukaufen. Das ist hier wesentlich günstiger als in Deutschland. Den Sonntag würden wir dann in Chicago verbringen. Das wird einfach nicht langweilig. Zudem haben wir noch kein einziges Museum gesehn.
Was es letztendlich wird, seht ihr auf den Bildern nächste Woche.
Für den nächsten Eintrag hab ich mir gedacht, trage ich die bisher größten oder auffälligsten Unterschiede zwischen Deutschland und Amerika zusammen.
Wünsch euch allen eine schöne Woche,
Eddy
Sonntag, 5. Oktober 2008
Die 2. Woche
- Noch ein Nachtrag vom letzten Mal. Hier seht ihr wo wir wohnen, wo unsere Arbeit ist und dass unser Appartement genau in der Anflußschneiße des Flughafens liegt.
A: Appartement
B: Arbeit
Karte
- Auf der Arbeit hat unser Projekt jetzt endlich angefangen. D.h. wir können jetzt immer unabhängig arbeiten, dementsprechen leichter Überstunden ansammeln und sind von den Arbeitszeiten etwas flexibler.
- Anfang der Woche haben wir für November Flüge nach Florida gebucht. Thanksgiving war leider zu teuer, aber da unser Chef ziemlich cool ist gibt er uns 2 Wochen vorher 3 Tage frei, sadass wir mit dem Wochenende 5 Tage für einen Road Trip haben.
-Dienstags gibts bei unserem Burger King die Chessburger und Hamburger im Angebot. Da haben wir uns gedacht: Schlagen wir mal ordentlich zu. Insgasmt sind es dann 50 Burger geworden. -> Bilder
- Mittwoch hab ich hier noch die letzte Klausur aus Deutschland mitgeschrieben. Auch wenn ich nur wenig dafür gelernt hab, weil sie nicht so viel zählt, ist es ein befreindes Gefühl endlich mit allem fertig zu sein. Jetzt ist das 4. Semester entgültig vorbei und ich hoffe möglichst bald mein Vordiplom zu sehen.
- Am Donnesrtag sind wir früher von der Arbeit weg, um noch am gleichen Abend nach Purdue zu fahren. Der eigentliche Plan war im Cactus zu feiern. Leider hatte der Zug einige Probleme und wir sind erst um 0:20 Uhr angekommen. da war nur noch eine Bar drin.
-Freitag haben wir noch den restlichen Papierkram an der Uni erledigt: Studentenausweise geholt, Computeraccount eingerichtet, Bankaccount besorgt und uns schlußendlich noch mit ein paar Purdue-Shirts eingedeckt. Abends waren wir nicht mehr lange weg, weil wir am nächsten Tag schon um 6 Uhr für den Breakfastclub aufstehen mussten.
-Samstag: Breakfastclub und Footballspiel. Am besten einfach die Bilder anschauen. Leider haben wir verloren.
Also ihr seht, noch wird es mir hier nicht langweilig. Das wird sich so schnell auch nicht ändern denk ich. Ich halt euch auf dem Laufenden.
Mittwoch, 24. September 2008
Auf der Arbeit
Seit montag arbeiten andy und ich jetzt bei Angiotech, einem eher kleineren unternehmen, das nadeln für spritzen und andere ähnliche sachen herstellen. (Man)Fred, der gründer ist ein deutscher (schätzungsweise über 70), der mit 14 jahren in die usa gekommen ist. Auf jeden fall ein sehr lockerer typ und kann auch ziemlich gut deutsch, obwohl er jetzt versucht nur noch auf englisch mit uns zu reden. Die fachausdrücke kennt er aber nur auf englisch.
Unser chef (kevin) ist ein ehemaliger purdue student, der beim ersten GEARE austausch 2003 teilgenommen hat. Er war mit uns am ersten tag frühstücken und hat uns auch zum mittagessen mitgenommen. Seit gestern nehmen wir aber unser eigenes essen mit. In der regel sollen wir zwischen 8 und 8:30 uhr im betrieb sein. Das ist besonders angenehm, weil man sich dann morgens nicht ganz so abhetzen muss. Wir peilen 8 uhr an und kommen dann 8:15 an...
da wir nur fahrräder haben, haben einige mitarbeiter angeboten uns mit dem auto abzuholen falls es regnen sollte. Es geht wirklich sehr familiär zu und alle sind super nett. Überhaupt ist das mit dem fahrrad net ganz so einfach. Wenn wir nicht einen riesen umweg fahren wollen, müssen wir über nen 8-spurigen highway. Jetzt müssen wir über google maps noch auschecken, ob es da nicht eine bessere strecke gibt.
Jetzt zu unserer aufgabe:
Für die produktion von nadeln zur knochenmarkentnahme haben sie eine neue schleifmaschine entwickelt, die zu 10% mechanisch und zu 90% elekrtochemisch material abträgt (ähnlich zur elektrolyse). Nachdem uns Fred gestern eingewiesen hat und uns ein paar unterlagen zum durchlesen gegeben hat, durften wir heute die ersten testläufe durchführen. In den nächsten tagen und wochen müssen wir für die maschine die optimalen betriebsbedingungen ermitteln. Das bedeutet natürlich gaaanz viele versuche. Mal schauen wie spannend das wird.
Kevin hat schon angedeutet, dass danach noch eine weitere aufgabe auf uns zukommt. Wann das sein wird hängt davon ab, wie schnell wir mit unserem ersten projekt vorankommen.
Es ist schon ziemlich fasziniered wie viele maschinen hier selbst enwickelt wurden, um kosten zu senken und die produktivität zu erhöhen. Ich könnte mir später wirklich vorstellen mal in so einem kleineren unternehmen zu arbeiten und dort die maschinen zu optimieren. Wäre sicher auch eine alternative zu den ganz großen namen.
ich meld mich dann, wenn es wieder was neues zu berichten gibt.
Montag, 22. September 2008
Erstes Wochenende
Ich knüpfe dann mal einfach beim letzten post an:
Wir sind in Wheeling am Bahnhof angekommen und hatten erstmal keinen plan wie wir zu unserem appartement kommen, weil wir es beide vercheckt haben nochmal auf die karte zu schauen bevor wir los sind. Also haben wir uns ein taxi bestellt und sind etwas angenehmer ans Ziel gekommen als geplant. Zwar war das nur eine entfernung von ca 1,5 km, aber sich bei passanten nach dem weg durchzufragen gestalltet sich in den staaten ziemlich kompliziert. Fast alle sind nur mit dem auto unterwegs.
In unserer wohnung angekommen waren wir erstmal ziemlich begeistert, wie diese ausgestattet ist: riesiger backofen,kühlschrank, 2 mikrowellen, spülmaschine,balkon, kamin, riesiges bad und natürlich ein begehbarer kleiderschrank. Das einzige manko ist, dass wir nur ein schlafzimmer haben.
Am ersten tag haben wir uns an der information gleich mal eine karte von wheeling ausdrucken lassen, um zum nächsten walmart zu kommen. Dieser ist etwa 5 km entfernt. Also haben wir unsere rucksäcke geleert und sind auf große tour gegangen, um den kühlschrank etwas füllen zu können. Zusätzlich wollten wir uns auch räder zulegen, um nicht immer so weit laufen zu müssen. Für ca 90$ haben wir uns dann richtig heiße stylische babyblaue kinderfahrräder gekauft. Freut euch schon mal auf die bilder!!
Wir haben uns von allem natürlich immer die größten Packungen gekauft und diese sind etwas größer als in deutschland. Nach 2 tagen einkaufen haben wir jetzt alles wichtige in der wohnung und müssen vllt nur noch alle 2 tage kleinigkeiten besorgen.
Am Samstag haben wir uns den Kabel/Internetmann bestellt, der uns 2 Stunden später schon alles eingerichtet hat. Von ihm haben wir dann auch erfahren, dass am wochenende keine züge von unserer station nach chicago fahren. Wir müssten dafür ca 9 km zum nächsten suburb fahren, weil dort eine ander linie durchführt. Sowieso war das ein ziemlich cooler typ, der die ganze zeit nur geredet hat uns ein paar sehr wichtige tipps gegeben hat. Ohne ihn wären wir ganz schön aufgeschmissen gewesen.
Am Sonntag sind wir dann auch wirklich nach chicago. Die bilder sind schon online und sagen mehr aus als ich hier formulieren könnte. Ich habe jetzt auch zusätzlich ein paar Bildunterschriften hinzugefügt, damit es nicht ganz so langweilig ist.
Demnächst folgen ein paar bilder von wheeling, unserer wohnung und natürlich unseren flitzern...
Samstag, 20. September 2008
Die ersten Tage
Servus leute,
jetzt bin ich schon seit ein paar tagen hier in den staaten und hab natürlich auch schon einiges erlebt. Hier werd ich euch über meine erlebnisse auf dem laufenden halten. Bitte nicht böse sein, wenn ich nicht regelmäßig dazu komme, aber ich versuche mein bestes regelmäßig was zu schreiben. Rechtschreibfehler und grammatikfehler solltet ihr einfach überlesen.
Am dienstag sind wir gegen 5 uhr ortszeit in chicago angekommen. Flug war soweit ok, hab es mir auf jeden fall anstrengender vorgestellt. Vier unserer amerikaner, die die letzten 7 monate in deutschland waren, haben uns mit ihren autos abgeholt, was die fahrt nach west lafayette an die uni wesentlich erleichtert hat. Leider gabs einen ziemlichen stau weil der hurriken ike bis nach chicago gekommen ist und da mit viel regen auch für überflutungen gesorgt hat. Und außerdem haben wir uns noch verfahren. Dadurch hat die fahrt an die 5 stunden gedauert.
Das erste essen war dann natürlich beim mäcces auf der fahrt nach lafayette und an der uni angekommen gings noch zu tacco bell. Von den preisen ist fastfood hier wesentlich günstiger als in deutschland. Auch getränke mit free refill sind eher günstiger. Leitungswasser gibt’s überall um sonst. Das ist dann leitungswasser und schmeckt leicht nach chlor.
Insgesamt sind wir 11, die jetzt vorhaben die staaten unsicher zu machen. 9 wurden in purdue village- einem studentenwohnheim- untergebracht. Jahannes und ich haben beim andrew und kyle in der wohnung gepennt. Der erste eindruck von purdue war schon überwältigend. Es ist unglaublich wieviel geld die uni hat, was man auch sofort auf den ersten blick an den ganzen gebäuden und den grünanlagen sieht. In deutschland st das mit 500 euro studiengebühren ziemlich undenkbar.
Am tag drauf gabs einiges organisatorische an der uni zu erledigen: Krankenversicherung abchecken, tuberkulosetest, und dann noch eine id beantragen. Leider hat das mit der student-id bis jetzt net geklappt. Ist etwas schade, weil man doch einige vergünstigungen damit bekommt. Jetzt hoff ich, dass es alles klappt, wenn wir das nächste mal an die uni kommen. Das wird vllt schon in 2 wochen der fall sein, wenn wir zum football spiel nach purdue fahren.
Am donnerstag abend waren wir dann im cactus, einem tanzlokal/club an der uni. Ich glaube das ist die einzige bar mit tanzfläche. Ich denke, dass ich im nächsten semester recht häufig hingehen werde. Eintritt waren 5 $, danach hat man sich einen etwas größeren becher für 2,50$ gekauft, in dem man dann all seine getränke bekommen hat. Auffüllen mit bier kostet 25 cent, long island kostet 3$. man kommt also recht günstig weg, vor allem, weil man den becher behalten darf und beim nächsten mal nicht nochmal kaufen muss.
Am nächsten tag ging um ca 8:30 unser zug nach chicago (der einzige an diesem tag), den wir auf jeden fall erwischen mussten. Wenn andrew mich nicht geweckt hätte, hätt ich total verpennt. War doch ein sehr langer abend davor:) ich hatte noch 15 min zeit um mich fertig zu machen und bin total verwirrt durch die ganze wohnung gelaufen und hab alles was nach meinem zeug aussah in den koffer geschmissen. War aber ziemlich klar, dass ich dabei was vergesse. In wheeling-meinem zu hause für die nächsten 3 monate- angekommen, hab ich festgestellt, dass ich meine winterjacke und mein duschzeug net mitgenommen hab. Ist jetzt glaube ich noch nicht so schlimm, weil man sich zur zeit kein besseres wetter wünschen kann. Wir hatten bisher immer über 20 grad und sonnenschein den ganzen tag. In den nächsten tagen soll sich das auch nicht ändern.
Auf der zugfahrt konnten wir dann aber gut schlafen, weil der zug saumäßig groß war und ziemlich langam gefahren ist. Hatte zum schluß auch 1 stunde verspätung als wir in chicago angekommen sind. Jetzt hatten andy und ich noch 1,5 stunden in chicago bis unser zug nach wheeling gefahren ist, daniel und aurelia mussten ganze 7 stunden warten bis der zug nach st joseph kam und bastian ist bei einem kumpel in chicago geblieben, um am nächsten tag einen frühen zug bis irgendwo in wisconsin zu bekommen. Wir haben unsere tickets gekauft und sind aus der union station raus, um endlich was zum essen zu kaufen. Es war so ein kleinerer sandwichladen um die ecke, in dem wir unser frühstück gekauft haben, was sich im nachinein als sehr gute entscheidung rausgestellt hat: ich hab da das mit abstand beste gekaufte sandwich gegessen.
Wie wir dann schließlich in unsere wohnung gekommen sind, werd ich bei elenheit schreiben. Andy will jetzt auch noch was in seinen blog schreibe und da er einen genau so chaotischen morgen wie ich hatte, hat er sein ladekabel fürs notebook in lafayette vergessen. Wir müssen uns jetzt mein laptop teilen.
Allgemein kann ich nur sagen, dass es mir hier unglaublich gut gefällt. Alles ist größer und ich liebe es so viel leute englisch sprechen zu hören. Wenn ich mir irgendwas bestell und der junge kerl dann anfängt bissl slang smalltalk zu machen und eine fragt wie der tag war, ist das nur noch gut. Die leute im dienstleistungssektor sind sowieso viel freundliche als in deutschland.
So, mehr gibt’s dann demnächst.
