Servus leute,
jetzt bin ich schon seit ein paar tagen hier in den staaten und hab natürlich auch schon einiges erlebt. Hier werd ich euch über meine erlebnisse auf dem laufenden halten. Bitte nicht böse sein, wenn ich nicht regelmäßig dazu komme, aber ich versuche mein bestes regelmäßig was zu schreiben. Rechtschreibfehler und grammatikfehler solltet ihr einfach überlesen.
Am dienstag sind wir gegen 5 uhr ortszeit in chicago angekommen. Flug war soweit ok, hab es mir auf jeden fall anstrengender vorgestellt. Vier unserer amerikaner, die die letzten 7 monate in deutschland waren, haben uns mit ihren autos abgeholt, was die fahrt nach west lafayette an die uni wesentlich erleichtert hat. Leider gabs einen ziemlichen stau weil der hurriken ike bis nach chicago gekommen ist und da mit viel regen auch für überflutungen gesorgt hat. Und außerdem haben wir uns noch verfahren. Dadurch hat die fahrt an die 5 stunden gedauert.
Das erste essen war dann natürlich beim mäcces auf der fahrt nach lafayette und an der uni angekommen gings noch zu tacco bell. Von den preisen ist fastfood hier wesentlich günstiger als in deutschland. Auch getränke mit free refill sind eher günstiger. Leitungswasser gibt’s überall um sonst. Das ist dann leitungswasser und schmeckt leicht nach chlor.
Insgesamt sind wir 11, die jetzt vorhaben die staaten unsicher zu machen. 9 wurden in purdue village- einem studentenwohnheim- untergebracht. Jahannes und ich haben beim andrew und kyle in der wohnung gepennt. Der erste eindruck von purdue war schon überwältigend. Es ist unglaublich wieviel geld die uni hat, was man auch sofort auf den ersten blick an den ganzen gebäuden und den grünanlagen sieht. In deutschland st das mit 500 euro studiengebühren ziemlich undenkbar.
Am tag drauf gabs einiges organisatorische an der uni zu erledigen: Krankenversicherung abchecken, tuberkulosetest, und dann noch eine id beantragen. Leider hat das mit der student-id bis jetzt net geklappt. Ist etwas schade, weil man doch einige vergünstigungen damit bekommt. Jetzt hoff ich, dass es alles klappt, wenn wir das nächste mal an die uni kommen. Das wird vllt schon in 2 wochen der fall sein, wenn wir zum football spiel nach purdue fahren.
Am donnerstag abend waren wir dann im cactus, einem tanzlokal/club an der uni. Ich glaube das ist die einzige bar mit tanzfläche. Ich denke, dass ich im nächsten semester recht häufig hingehen werde. Eintritt waren 5 $, danach hat man sich einen etwas größeren becher für 2,50$ gekauft, in dem man dann all seine getränke bekommen hat. Auffüllen mit bier kostet 25 cent, long island kostet 3$. man kommt also recht günstig weg, vor allem, weil man den becher behalten darf und beim nächsten mal nicht nochmal kaufen muss.
Am nächsten tag ging um ca 8:30 unser zug nach chicago (der einzige an diesem tag), den wir auf jeden fall erwischen mussten. Wenn andrew mich nicht geweckt hätte, hätt ich total verpennt. War doch ein sehr langer abend davor:) ich hatte noch 15 min zeit um mich fertig zu machen und bin total verwirrt durch die ganze wohnung gelaufen und hab alles was nach meinem zeug aussah in den koffer geschmissen. War aber ziemlich klar, dass ich dabei was vergesse. In wheeling-meinem zu hause für die nächsten 3 monate- angekommen, hab ich festgestellt, dass ich meine winterjacke und mein duschzeug net mitgenommen hab. Ist jetzt glaube ich noch nicht so schlimm, weil man sich zur zeit kein besseres wetter wünschen kann. Wir hatten bisher immer über 20 grad und sonnenschein den ganzen tag. In den nächsten tagen soll sich das auch nicht ändern.
Auf der zugfahrt konnten wir dann aber gut schlafen, weil der zug saumäßig groß war und ziemlich langam gefahren ist. Hatte zum schluß auch 1 stunde verspätung als wir in chicago angekommen sind. Jetzt hatten andy und ich noch 1,5 stunden in chicago bis unser zug nach wheeling gefahren ist, daniel und aurelia mussten ganze 7 stunden warten bis der zug nach st joseph kam und bastian ist bei einem kumpel in chicago geblieben, um am nächsten tag einen frühen zug bis irgendwo in wisconsin zu bekommen. Wir haben unsere tickets gekauft und sind aus der union station raus, um endlich was zum essen zu kaufen. Es war so ein kleinerer sandwichladen um die ecke, in dem wir unser frühstück gekauft haben, was sich im nachinein als sehr gute entscheidung rausgestellt hat: ich hab da das mit abstand beste gekaufte sandwich gegessen.
Wie wir dann schließlich in unsere wohnung gekommen sind, werd ich bei elenheit schreiben. Andy will jetzt auch noch was in seinen blog schreibe und da er einen genau so chaotischen morgen wie ich hatte, hat er sein ladekabel fürs notebook in lafayette vergessen. Wir müssen uns jetzt mein laptop teilen.
Allgemein kann ich nur sagen, dass es mir hier unglaublich gut gefällt. Alles ist größer und ich liebe es so viel leute englisch sprechen zu hören. Wenn ich mir irgendwas bestell und der junge kerl dann anfängt bissl slang smalltalk zu machen und eine fragt wie der tag war, ist das nur noch gut. Die leute im dienstleistungssektor sind sowieso viel freundliche als in deutschland.
So, mehr gibt’s dann demnächst.