Vor knapp einer Stunde habe ich all meine Unterlagen, die sich über das Semester angesammelt haben in den Papierkorb wandern lassen und damit mein Semester in Purdue beendet. Gepackt ist schon alles und es war im Nachinein noch viel mehr als ich befürchtet habe. Hab mir jetzt sogar noch eine zweite Tasche gekauft, die jetzt auch schon voll ist - aber irgendwie müssen ja alle CACTUS Becher mit nach Deutschland. Heute Abend geht es noch ein letztes Mal in die Bars, um uns mit einem großen Bäng von West Lafayette zu verabschieden und wenn es das Wetter zulässt chillen wir Morgen am Lake Michigan.
Den letzten Abend verbringen fast alle von uns bei Jessicas Eltern. Dort gibts wieder jede Menge Unterhaltung und ein groß angelegtes Abschieds-BBQ. Am Sonntag geht es dann wahrscheinlich schon gegen Mittag mit dem Bus an den Flughafen, d.h. Montag um 11 Uhr bin ich wieder in der Heimat. Wir sehen uns!
Eddy
Freitag, 8. Mai 2009
Samstag, 25. April 2009
Grand Prix!
Ausnahmezustand @ Purdue: Diese Woche war/ist ordentlich Action angesagt. In der Woche vom Grand Prix sind die Bars an jedem Tag knall voll und es macht den Eindruck, als ob hier keiner studieren würde sondern alle nur ihren Urlaub gebucht haben. Heute früh war wieder Breakfastclub (der einzige in diesem Semester) und vllt könnt ihr euch noch an den Post und die Bilder vom Oktober erinnern. Auf jeden Fall hat der Wecker schon um 5 Uhr morgens geklingelt und hat damit den Partytag eingeläutet. Die Bars waren noch voller als das letzte Mal und als es um das eigentliche Ereignis (das Kartrennen) ging, waren viele schon zu Hause, um ihren Rausch auszuschlafen. Ich komme gerade vom Rennen, was leider nicht ganz so spannend war und mache mich fertig für die nächsten 2 Tage. in kanpp einer halben Stunde geht es in den Norden, zu den ehemaligen Arbeitskollegen von der Aurelia. Der Hammer ist, dass das Haus, in dem sie früpher gewohnt hat nur ca 200 Meter vom Strand vom Lake Michigan entfernt ist. In den letzten Wochen mussten wir immer neidisch auf die Wettervorhersagen in Deutschland schauen, aber das ist jetzt vorbei. Seit gestern ist hier Hochsommer. Mit beinahe 30 Grad heitzt uns die Sonne hier jetzt ordentlich ein. Die Atmosphäre an der Uni könnte echt kaum besser sein.
Jetzt hab ich noch 20 Minuten, um meine Sachen für die nächsten 2 Tage zu packen.
Eddy
Jetzt hab ich noch 20 Minuten, um meine Sachen für die nächsten 2 Tage zu packen.
Eddy
Dienstag, 21. April 2009
Bilder-Update
Pünktlich zum 1111. Besucher gibts vier neue Alben von meinem Osterntrip. Leider hatte ich noch keine Zeit die Bilder zu beschriften, aber fürs erste sollte das schon reichen. Kann zur Zeit auch nix versprechen, da wir an der Uni zwei Projekte am laufen haben, in 2 Wochen schon die Abschlußklausuren anstehen aber vor allem die Tage hier langsam zu Ende gehen. Deshalb möchte ich noch möglichst viel von dem Leben hier mitnehmen und werd euch im Notfall die Geschichte zu den Bilder in Deutschland erzählen müssen.
Peace,
Eddy
Peace,
Eddy
Dienstag, 14. April 2009
Frohe Ostern!
So Jungs und Mädels. Lang, lang ists her, seit dem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Das hat zum einen damit zu tun, dass in der Zwischenzeit hier in den Staaten nicht so viel passsiert ist und zum anderen war ich in den letzten 2 Wochen duch die Uni etwas mehr angebunden. Highlight war letzter Mittwoch: Ich musste 3 Laborversuche abgeben (wenn ich sie nicht zum größten Teil abgeschrieben hätte, wär ich allein damit eine Woche beschäftigt gewesen) und hatte am Abend zwei Zwischenklausuren. Nach der zweiten Klausur gings in die Bars, um die letzten Zwischenprüfungen zu feiern und um sich auf die bevorstehende Reise einzustimmen. Denn schon um 4 Uhr nachts sind Andy, Basi, G und ich mit unserem Leihauto Richtung Süden aufgebrochen, um die letzten verbleibenden Ecken der USA zu erkunden und über Ostern ein wenig Sonne und Wärme zu tanken. Unsere Reiseroute könnt ihr euch über Google Maps anschauen (Karte).
Kleiner Überblick: Wir haben in St. Louis die großen Bogen und das City Museum besucht, sind weiter nach Memphis und haben dort die erste Nacht beim Heimi übernachtet. In Memphis haben wir die besten Ribs gegessen, das Motel in dem Martin Luther King erschossen wurde gesehen und haben einen kurzen Stop bei Elvis Presley's Graceland eingelegt. Ab da ging es zu fünft runter nach New Orleans, wo wir uns für 2 Nächte ein Hotel direkt neben den French Quarter gebucht haben. New Orleans ist die Partystadt schlecht hin und die Bourbon Street oder Mardi Gras wird einigen von euch vielleicht ein Begriff sein. Einen ganzen Nachmittag haben wir in den Sümofen von New Orleans verbacht und haben ein paar Aligatoren, Schlangen, Geckos und anderes Getier gesehen. Nach New Orleans hat uns unsere Reise zu der Destillerie von Jack Daniels, nicht weit von Nashville, geführt. Von hier aus wird die ganze Welt mit Whiskey versorgt. Die letzten Stationen waren ein kleiner State Park mit einem ziemlich netten Wasserfall und ein kurzer Abstecher nach Nashville, wo die erste Siedlung von Tennessee entstand. Insgesamt hat sich jede Minute Autofahrt gelehnt, denn es war einfach nur der Hammer. Damit ihr eine Vorstellung habt wie viel wir Auto gefahren sind: Es waren insgesamt ca 4000 km und wir waren ziemlich genau 4 Tage unterwegs. Das macht 1000 Kilometer am Tag oder knapp 40 Kilometer/Stunde. Hat mich ehrlichgesagt auch geschockt, als ich mir das so klar gemacht habe.
Da es keinen Unterschied macht, ob wir das Auto für 5 oder 7 Tage mieten, haben wir das Auto noch bis morgen und so sind Andy und ich heute nach Wheeling hochgefahren, um unsere ehemaligen Arbeitskollegen zu besuchen und endlich unsere Fahrräder abzuholen. D.h. bald wird uns uns an der Uni auch jeder wegen unserer blauen Fahrräder kennen. Hannes hat sich uns ebenfalls angeschlossen und so sind wir nochmal in die größte Outlet Mall Amerikas gefahren, um uns mit ein paar letzten Sachen einzudecken. Schließlich sind es jetzt keine 4 Wochen mehr und ich bin wieder in good old Germany.
Die Bilder gibt es sobald wir sie alle untereinander ausgetauscht haben...und ich muss jetzt ersmal ein wenig Schlaf nachholen.
Frohe Ostern!
Eddy
Kleiner Überblick: Wir haben in St. Louis die großen Bogen und das City Museum besucht, sind weiter nach Memphis und haben dort die erste Nacht beim Heimi übernachtet. In Memphis haben wir die besten Ribs gegessen, das Motel in dem Martin Luther King erschossen wurde gesehen und haben einen kurzen Stop bei Elvis Presley's Graceland eingelegt. Ab da ging es zu fünft runter nach New Orleans, wo wir uns für 2 Nächte ein Hotel direkt neben den French Quarter gebucht haben. New Orleans ist die Partystadt schlecht hin und die Bourbon Street oder Mardi Gras wird einigen von euch vielleicht ein Begriff sein. Einen ganzen Nachmittag haben wir in den Sümofen von New Orleans verbacht und haben ein paar Aligatoren, Schlangen, Geckos und anderes Getier gesehen. Nach New Orleans hat uns unsere Reise zu der Destillerie von Jack Daniels, nicht weit von Nashville, geführt. Von hier aus wird die ganze Welt mit Whiskey versorgt. Die letzten Stationen waren ein kleiner State Park mit einem ziemlich netten Wasserfall und ein kurzer Abstecher nach Nashville, wo die erste Siedlung von Tennessee entstand. Insgesamt hat sich jede Minute Autofahrt gelehnt, denn es war einfach nur der Hammer. Damit ihr eine Vorstellung habt wie viel wir Auto gefahren sind: Es waren insgesamt ca 4000 km und wir waren ziemlich genau 4 Tage unterwegs. Das macht 1000 Kilometer am Tag oder knapp 40 Kilometer/Stunde. Hat mich ehrlichgesagt auch geschockt, als ich mir das so klar gemacht habe.
Da es keinen Unterschied macht, ob wir das Auto für 5 oder 7 Tage mieten, haben wir das Auto noch bis morgen und so sind Andy und ich heute nach Wheeling hochgefahren, um unsere ehemaligen Arbeitskollegen zu besuchen und endlich unsere Fahrräder abzuholen. D.h. bald wird uns uns an der Uni auch jeder wegen unserer blauen Fahrräder kennen. Hannes hat sich uns ebenfalls angeschlossen und so sind wir nochmal in die größte Outlet Mall Amerikas gefahren, um uns mit ein paar letzten Sachen einzudecken. Schließlich sind es jetzt keine 4 Wochen mehr und ich bin wieder in good old Germany.
Die Bilder gibt es sobald wir sie alle untereinander ausgetauscht haben...und ich muss jetzt ersmal ein wenig Schlaf nachholen.
Frohe Ostern!
Eddy
Samstag, 7. März 2009
Boston und New York!
Wie ihr ja wisst war ich vor knapp 3 Wochen in Boston und New York. Ich muss zugeben, dass mir die Ostküste allgemein ziemlich gut gefallen hat, weil man dort sehr viel Geschichte mit teilweise richtig alten Gebäuden,wie zum Beispiel gothischen Kirchen zu sehen bekommt. Zudem ist das Nahverkersnetz richtig gut ausgebaut und so ist es kein Problem mit Bus, Bahn oder U-bahn an sein Ziel zu kommen. Von New York war ich besonders begeistert. Diese Stadt ist einfach so riesig und beieindruckend wie kaum eine andere. Als ich letztes Wochenende in Chicago war, kam mir die Stadt nach dem Besuch in New York sooo viel kleiner vor. Hannes und ich haben uns jetzt auch schon vorgenommen ein weiteres Mal rüber nach NY zu fahren, um uns den Rest anzuschauen, den wir noch nicht gesehen haben und um den Central Park zu genießen, wenn er grün ist.
Ich hoffe, dass ich spätestens nächste Woche die Bilder von der Westküste hochgeladen und beschriftet habe. Die ausführlicheren Geschichten gibts dann dort.
Damit es bis dahin nicht ganz langweilig wird, hab ich jetzt ein paar Bilder von meiner Ankunft in Purdue hochgeladen, wo man auch mein kleines Zimmer zu sehen bekommt.
Eddy
Ich hoffe, dass ich spätestens nächste Woche die Bilder von der Westküste hochgeladen und beschriftet habe. Die ausführlicheren Geschichten gibts dann dort.
Damit es bis dahin nicht ganz langweilig wird, hab ich jetzt ein paar Bilder von meiner Ankunft in Purdue hochgeladen, wo man auch mein kleines Zimmer zu sehen bekommt.
Eddy
Dienstag, 10. Februar 2009
Verruecktes Wetter in Indiana
Eigentlich wollte ich mich erst nach New York melden, aber ich glaube das ist einen kurzen Post wert: Nachdem wir letzte Woche noch zweistellige Minusgrade hatten, ist das Wetter am Samstag umgeschlagen, und zwar ist es um ca 20 Grad waermer geworden als es am Vortag war. Das Eis und der Schnee haben aber trotz hoher Temperaturen gebraucht, bis sie verschwunden waren und so war das am Samstag ein urkomisches Bild, als ich in kurzen Hosen und Flip Flops durch die Winterlandschaft zum Einkaufen gelaufen bin. Heute sind es hier ganze 17 Grad, die mitten im Februar ein wenig Sommer aufkommen lassen.
Bis naechste Woche,
Eddy
Bis naechste Woche,
Eddy
Samstag, 7. Februar 2009
4 Wochen Purdue
In diesem Blogeintrag werd ich mich darauf konzentrieren euch zu erzählen, wie es ist in Purdue zu studieren und zu leben.
Zu aller erst muss man erwähnen, dass studieren hier viel verschulter ist als in Deutschland. Man bekommt jede Woche Hausaufgaben, es wir einem gesagt wo man was lesen soll, um sich auf den Unterricht vorzubereiten und man hat ziemlich direkten Kontakt zu den Professoren. D.h. diese werden regelmäßig von Studenten angeschrieben, die noch was erklärt haben wollen. Die Professoren schicken die Antworten dann in der Regel an alle aus dem Kurs weiter und so kommt es vor, dass ich am Tag 3-4 Nachrichten von meinen Professoren bekomme. Was auch noch an Schule erinnert sind unangekündigte Tests und Klausuren unter dem Semester. Für die Endnote zählt damit alles, was man unter dem Semester gemacht hat (Hausaufgaben, Labor, Tests, Klausuren, Vorträge), sodass die Abschlussklausur nur etwas 30 % ausmacht. Das macht es etwas schwieriger sich für einige Tage von der Uni abzuseilen, um zu Reisen. Für mich ist es eine große Umstellung jetzt jede Woche so viele Hausaufgaben zu machen oder allgemein für die Uni zu lernen und in allen Kursen anwesend zu sein. Das waren in Karlsruhe sicher nicht meine Paradedisziplinen. Mein Stundenplan sieht eigentlich ziemlich gut aus und im Vergleich zu den meisten Amerikanern ist das eher ein Witz, aber man bleibt mit diesem Schulsystem ganz gut beschäftigt. Was ich ganz gut finde ist, dass der Unterricht pro Vorlesung nur 50 Minuten dauert. Einige Kollegen aus Deutschland stört es, dass die Kurse nur die Oberfläche der Themengebiete ankratzen und nicht so sehr ins Detail oder die Theorie gehen wie in Karlsruhe. Mir ist das eigentlich Wurst.
Das Studentenleben der Amis sieht auch etwas anders aus als das der Deutschen. Hier füllt die Uni eigentlich den kompletten Tag aus und zusätzlich gibt es noch Clubs und Organisationen, in denen sich die Studenten engagieren. Es ist keine Seltenheit, dass man noch in 3 Organisationen eherenamtlich tätig ist, was hier aber mehr oder weniger für den Lebenslauf verlangt wird. Sie lenen dadurch aber auch sich zu verkaufen, zu präsentieren und zu reden. Da wirken wir Deutschen teilweise wie blutige Anfänger.
Noch ein paar coole Sachen:
Mit meinem Purdue-Account kann ich mich einloggen und von zu Hause auf alle möglichen Programme wie CAD, Office usw. zugreifen und online mit ihnen arbeiten.
Das Fitnesscenter ist einfach der Hammer. Es gibt glaub ich kaum eine gängige Sportart, für die sie drinnen kein Spielfeld haben. Es macht ziemlich viel Spaß einfach nur mal wieder Hallenfußball zu spielen oder neue Sportarten wie Wallyball auszuprobieren. Geöffnet hat es bis 1 Uhr nachts, damit man auch schön spät noch pumpen gehen kann, um morgens in der Vorlesung zu schlafen.
Die zuvor erwähnten Clubs und Vereine organisieren oft sogenannte Callouts, wo sie sich vorstellen und versuchen Mitglieder zu werben. Um möglichst viele Studenten anzulocken, stellen sie ab und zu Essen und Getränke...und dass ist genau der Punkt, wo die dreisten Deutschen ins Spiel kommen. Zusammen mit Andy und Hannes halten wir Ausschau nach so Dingern und gehen teilweise jeden zweiten Tag ein paar Stücke Pizza abstauben :)
Apropos Essen: Ich wohne ungefähr 2 Gehminuten von einem McDonalds entfernt und nutze das auch richtig aus. Ich glaube im Schnitt bin ich ein Mal pro Tag dort. Sobald ich es schaffe meine Kreditkartenauszug abzufotografieren, stell ich ihn hier rein.
Sonstige Neuigkeiten: Letzte Woche war Super Bowl, was hier ein unglaublich großes Event ist. Nächste Woche Mittwoch fliege ich mit Hannes für etwas mehr als 5 Tage an die Ostküste, um Boston und vor allem New York zu sehen. Gestern habe ich zusammen mit Christoph, Kyle und Andy Spring Break klar gemacht. Für uns 4 geht es an die Spring Break Location schlecht hin: Cancun, Mexiko.
Ich glaub das wärs soweit von meiner Seite. Verdammt ist das wieder lange geworden. Den nächsten Eintrag gibts nach New York!
Peace,
Eddy
Zu aller erst muss man erwähnen, dass studieren hier viel verschulter ist als in Deutschland. Man bekommt jede Woche Hausaufgaben, es wir einem gesagt wo man was lesen soll, um sich auf den Unterricht vorzubereiten und man hat ziemlich direkten Kontakt zu den Professoren. D.h. diese werden regelmäßig von Studenten angeschrieben, die noch was erklärt haben wollen. Die Professoren schicken die Antworten dann in der Regel an alle aus dem Kurs weiter und so kommt es vor, dass ich am Tag 3-4 Nachrichten von meinen Professoren bekomme. Was auch noch an Schule erinnert sind unangekündigte Tests und Klausuren unter dem Semester. Für die Endnote zählt damit alles, was man unter dem Semester gemacht hat (Hausaufgaben, Labor, Tests, Klausuren, Vorträge), sodass die Abschlussklausur nur etwas 30 % ausmacht. Das macht es etwas schwieriger sich für einige Tage von der Uni abzuseilen, um zu Reisen. Für mich ist es eine große Umstellung jetzt jede Woche so viele Hausaufgaben zu machen oder allgemein für die Uni zu lernen und in allen Kursen anwesend zu sein. Das waren in Karlsruhe sicher nicht meine Paradedisziplinen. Mein Stundenplan sieht eigentlich ziemlich gut aus und im Vergleich zu den meisten Amerikanern ist das eher ein Witz, aber man bleibt mit diesem Schulsystem ganz gut beschäftigt. Was ich ganz gut finde ist, dass der Unterricht pro Vorlesung nur 50 Minuten dauert. Einige Kollegen aus Deutschland stört es, dass die Kurse nur die Oberfläche der Themengebiete ankratzen und nicht so sehr ins Detail oder die Theorie gehen wie in Karlsruhe. Mir ist das eigentlich Wurst.
Das Studentenleben der Amis sieht auch etwas anders aus als das der Deutschen. Hier füllt die Uni eigentlich den kompletten Tag aus und zusätzlich gibt es noch Clubs und Organisationen, in denen sich die Studenten engagieren. Es ist keine Seltenheit, dass man noch in 3 Organisationen eherenamtlich tätig ist, was hier aber mehr oder weniger für den Lebenslauf verlangt wird. Sie lenen dadurch aber auch sich zu verkaufen, zu präsentieren und zu reden. Da wirken wir Deutschen teilweise wie blutige Anfänger.
Noch ein paar coole Sachen:
Mit meinem Purdue-Account kann ich mich einloggen und von zu Hause auf alle möglichen Programme wie CAD, Office usw. zugreifen und online mit ihnen arbeiten.
Das Fitnesscenter ist einfach der Hammer. Es gibt glaub ich kaum eine gängige Sportart, für die sie drinnen kein Spielfeld haben. Es macht ziemlich viel Spaß einfach nur mal wieder Hallenfußball zu spielen oder neue Sportarten wie Wallyball auszuprobieren. Geöffnet hat es bis 1 Uhr nachts, damit man auch schön spät noch pumpen gehen kann, um morgens in der Vorlesung zu schlafen.
Die zuvor erwähnten Clubs und Vereine organisieren oft sogenannte Callouts, wo sie sich vorstellen und versuchen Mitglieder zu werben. Um möglichst viele Studenten anzulocken, stellen sie ab und zu Essen und Getränke...und dass ist genau der Punkt, wo die dreisten Deutschen ins Spiel kommen. Zusammen mit Andy und Hannes halten wir Ausschau nach so Dingern und gehen teilweise jeden zweiten Tag ein paar Stücke Pizza abstauben :)
Apropos Essen: Ich wohne ungefähr 2 Gehminuten von einem McDonalds entfernt und nutze das auch richtig aus. Ich glaube im Schnitt bin ich ein Mal pro Tag dort. Sobald ich es schaffe meine Kreditkartenauszug abzufotografieren, stell ich ihn hier rein.
Sonstige Neuigkeiten: Letzte Woche war Super Bowl, was hier ein unglaublich großes Event ist. Nächste Woche Mittwoch fliege ich mit Hannes für etwas mehr als 5 Tage an die Ostküste, um Boston und vor allem New York zu sehen. Gestern habe ich zusammen mit Christoph, Kyle und Andy Spring Break klar gemacht. Für uns 4 geht es an die Spring Break Location schlecht hin: Cancun, Mexiko.
Ich glaub das wärs soweit von meiner Seite. Verdammt ist das wieder lange geworden. Den nächsten Eintrag gibts nach New York!
Peace,
Eddy
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